
Wiederverwenden & Recyceln
Aus Alt mach Neu! Upcycling ist das Stichwort - denn viele alte und scheinbar abgenutzte Gegenstände können mit ein wenig Liebe zum Detail, ein wenig Farbe und ein paar Handgriffen zu individuellen neuen Alltagsbegleitern werden. So wird Abfall vermieden und es entsteht Zero Waste.
Angebote zur Wiederverwendung
Refugium für wilde Bienen, Wespen, Hummeln, Spinnen, Käfer
Das Große Bienenhaus befindet sich im Kölner Stadtteil Mülheim, im Böcking Park, dort im Schulgarten der Rheinschule GGS Mülheimer Freiheit.
Es besteht überwiegend aus alten Hölzern, ausrangiertem Bauholz und alten Zedernbohlen in denen bereits Käfer siedeln. Sie werden in der Zukunft neue Gänge und Löcher schaffen, in denen sich holzliebende Wildbienen ansiedeln können. Einige Röhren wurden künstlich gebohrt. Im Inneren des Hauses gibt es eine Laubfüllung als Möglichkeit zur Überwinterung für eine Vielzahl von Kleintieren. Die Ritzen zwischen den Balken wurden mit Lehm ausgekleidet, der direkt vor Ort gewonnen wurde. In Zukunft werden sich zusätzlich einige versteckte Öffnungen durch ausgewaschenen oder rissigen Lehm bilden.
Im Fokus des Projektes stand die unmittelbare Erfahrung des Bauens, die Möglichkeit aus gebrauchten Materialien wieder etwas herstellen zu können. Die ca. 60 Schüler*innen der Rheinschule GGS, die am Haus aktiv mitbauten, konnten die Erfahrung machen, dass Baustoffe und Ressourcen direkt vor der Haustüre vorhanden sind. Wir sind gespannt, welche Tiere das Haus in Zukunft besiedeln werden.
Das Große Bienenhaus wurde realisiert mit freundlicher Unterstützung von RheinStart, einem Projekt der RheinEnergie AG.
Konzeption und Umsetzung: Dr. Wolfgang Stöcker in Zusammenarbeit mit der Rheinschule GGS Mülheimer Freiheit.
Kontakt: Wolfgang Stöcker, Tel. 0221 / 17 93 984, info@stoeckerkunst.de, www.stoeckerkunst.de
RheinStart: https://www.rheinstart.org/

Gemeinnützige SKM Köln - DE FLO GmbH
Die gemeinnützige SKM DE FLO GmbH ist eine Tochtergesellschaft des SKM Köln und eine zielgruppenspezifische Beschäftigungshilfe nach § 67 SGB XII. Die Beschäftigungshilfe hat den Auftrag, Menschen dieser Zielgruppe über tagesstrukturierende Beschäftigungsangebote in verschiedenen Gewerken zu stabilisieren und Teilhabemöglichkeiten am Arbeitsmarkt zu ermöglichen.
Durch Unterstützung der Hilfesuchenden zur selbständigen Bewältigung ihrer besonderen sozialen Schwierigkeiten sollen sie in die Lage versetzt werden, ihr Leben entsprechend ihren Bedürfnissen, Wünschen und Fähigkeiten zu organisieren und selbstverantwortlich zu gestalten. Beschäftigung gerade für Menschen, die kaum Chancen auf dem regulären Arbeitsmarkt haben, ist eine wichtige Funktion als Tagesstrukturierung, die Halt und Orientierung gibt und das Leben sinnvoll ausfüllt.
Dazu stehen die Gewerke Transport, Verkauf von Möbeln, Hausrat und Bekleidung, GaLa, Schreinerei und Malerei zur Verfügung.
Für uns ist dies eine wunderbare Möglichkeit, darüber zu informieren, was in der Beschäftigungshilfe in Puncto Nachhaltigkeit bereits gelebt wird und im Sinne der Abfallvermeidung noch auf den Weg gebracht werden soll. Unsere Ressourcen sind dabei fast „unerschöpflich“ und münden in einen Kreislauf der Wiederverwertung ein.
Dabei versuchen wir im Bereich Möbel kreativ „anderes“ zu denken und fügen scheinbar unbrauchbare Gegenstände zu Neuen zusammen. Durch den Beschäftigungsbereich Schreinerei stehen uns viele technische Möglichkeiten zu Verfügung dies handwerklich und fachgerecht umzusetzen. Möbel und Hausrat werden durch die Wohnungsauflösungen zusammengetragen, aufgearbeitet und durch unsere Kundschaft wiederverwertet. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang auch der Möbelbau durch DE FLO für die Wohneinheiten der Florastraße. Die Möblierung der Büros und der Gemeinschaftsräume werden, bis auf einen geringen unverzichtbaren Teil, aus den Mitteln bestückt, die uns durch Spenden zur Verfügung stehen. Es entstehen keine Lieferwege und Reparaturen defekter Teile können direkt vor Ort erledigt werden.
Unser Garten und Landschaftsbau stellt aus Paletten Hochbeete her und kooperiert mit der Schreinerei. Hier werden Nistkästen und Insektenhotels gebaut, die auch in den zahlreichen Gärten und Außenanlagen der Haushalte im Veedel und darüber hinaus zum Einsatz kommen können.
Ähnlich verhält es sich im Bekleidungsbereich. Die vielzähligen Spenden von Bekleidung, Kurzwaren und Schmuck verweilen nicht lange in unserem Laden „Bella Flora“.
Ressourcenbedingte Materialien werden gesondert sortiert und in den Kreislauf zurückgegeben.
Gemeinnützige SKM Köln – DE FLO GmbH
Beschäftigungshilfe
https://www.skm-koeln.de/beschaeftigungshilfe-de-flo/
Florastr. 114-122, 50733 Köln
E-Mail: deflo@skm-koeln.de
fairstore – Ihr Kölner Second-Hand-Kaufhaus
Gut. Im fairstore, dem sozialen Kaufhaus der Diakonie Michaelshoven, erhalten Sie gute Ware zu fairen Preisen. Dabei bieten wir alles für den täglichen Bedarf. Wir verwenden fast ausschließlich Spenden aus dem Kölner Raum.
Fair. Als Inklusionsbetrieb beschäftigen wir seit 2011 langzeitarbeitslose und schwerbehinderte Menschen in sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen. Mit der regionalen Verwendung von Second Hand handartikeln leisten wir unseren Beitrag zur Nachhaltigkeit.
Günstig. Kunden mit einem geringen Einkommen erhalten mit unserer Kundenkarte – der faircard – bis zu 30% Rabatt zusätzlich auf unser Sortiment.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch in den Stadtteilen:
- Kalk, Kalker Hauptstr. 177, 51103 Köln, Tel. 0221 16856687
- Mülheim, Buchheimer Str. 46, 51063 Köln, Tel. 0221 16830940
- Nippes, Sechzigstr. 5-11, 50733 Köln, Tel. 0221 99876229
- Südstadt, Severinstr. 87, 50678 Köln, Tel. 0221 16822938

Jugendwerkstatt Nippes
Wir - "Netzwerk e.V - Jugendwerkstatt Nippes" – möchten durch die gemeinsame Arbeit in einer Holz- und Metallwerkstatt Jugendlichen nachhaltiges Denken und Handeln vermitteln. In den Werkstätten stellen wir Upcycling Projekte unterschiedlicher Art her. Dies sind Gebrauchsgegenstände wie z.B. eine Garderobe oder ein Türschild für unsere Werkstatt. Zusätzlich entstehen viele Kunstgegenstände aus Schrott und anderen Abfällen wie z:B. ein Roboter aus Dosen und Kronkorken.
E-Mail: jugendwerkstatt@netzwerk.koeln
Webseite: https://netzwerk.koeln/jugendberufshilfen/jugendwerkstatt_nippes.html
Upcycling /Abfallvermeidung
Ich versuche Sachen, die nicht mehr benötigt werden, ein zweites Leben und damit einen neuen Sinn zu geben.
Unsere Erdressourcen sind begrenzt. In einer Überflussgesellschaft zu leben, die verschwenderisch mit ihren Ressourcen umgeht und somit auf Kosten armer Länder lebt, finde ich schwer aushaltbar. Daher versuche ich meinen Konsum auf das Nötigste zu reduzieren.
Mir ist es wichtig, bei jedem Kauf genau zu überlegen, ob ich dies wirklich benötige. Bevor ich Dinge in die Tonne werfen, überlege ich ob dies noch jemand gebrauchen kann. Oder ich überlege, wie ich die Dinge upcyclen und dem Gegenstand so eine neue Aufgabe geben kann. Ich mag diesen Prozess sehr gerne, da es immer darum geht, der Mülltonne ein kreatives Schnippchen zu schlagen. Hinzu kommt die Wertschätzung von Gegenständen und Ressourcen.
Ein Beispiel ist der selbstgemachte plastikfreie Badezimmerteppich aus alten Bettlaken. Ich habe alte Bettwäsche aufgeschnitten, zu einem Wollknäuel gewickelt und daraus einen Badezimmerteppich gehäkelt.
Kontakt: RiFe1972@gmx.net
Mobil: 0176 / 22871954

Umsonstladen in Neubrück
Start war im ersten Corona-Lock-Down: Jeder sortierte aus und kramte alte Sachen aus Keller, Schränken und Garagen. Nicht nur die Wertstoffcenter waren überfüllt, es fanden keine Flohmärkte statt und auch beim Bürgerverein wurden Anfragen nach dem „Wohin damit?“ laut. Vieles war noch super erhalten, Küchengerät, Besteck, Geschirr, Bettwäsche und vor allem Kleidung für Kinder ist immer sehr gefragt. Der Treff im Pavillon war geschlossen und so wurde der große Raum kurzerhand zur Kleiderbörse umgestaltet. Gespendete Sachen wurden auf den Tischen dekoriert und Familien wurden einzeln hereingelassen, um auch im Lock-Down Kleidung zu spenden.
Jeden Dienstag von 15.30 bis 17 Uhr hat der Umsonstladen nun geöffnet. Hier kann jeder, nicht nur Bedürftige nach Herzenslust stöbern und mitnehmen. „Uns geht es mehr um den Umweltschutzgedanken, als um die Bedürftigkeit“, so Frau Schrage, die Vorsitzende des Bürgervereins. „Jeder kennt ja die Schrankleichen, zum Teil bekommen wir hier Kleidung noch mit Preisschild dran. Viel zu schade zum Wegwerfen!“ Mittlerweile haben sich Ehrenamtliche, allen voran Frau Conni Tils und Frau Susanne Rybka gefunden, die hier jede Woche sortieren und räumen. Beachtliche Mengen sind hier bereits gespendet und wieder an die Leute weitergegeben worden, das zeigt, dass ein hoher Bedarf da ist. Gleichzeitig fällt das Aussortieren leichter, wenn man sieht, dass die Dinge noch gebraucht werden.
Gespendete Kleidung, Spielsachen, Haushaltsgegenstände, Deko (keine Möbel), alles wird kostenlos abgegeben. Wenn man überlegt, wie viel Co2 und Wasser für die Produktion von Kleidung verwendet werden muss, ist dieser Umsonstladen zusätzlich eine super Umweltschutzaktion.
Bürgerverein Köln-Neubrück e. V.
Umsonstladen
Treff im Pavillon
An St. Adelheid 2 – 8
Öffnungszeiten: dienstags 15.30 – 17 Uhr
Abgabe ab 15 Uhr oder nach Anmeldung
Tel. 0172/2850277
Angebote für das Recycling
Drehscheibe für Nachhaltigen Konsum
Konsumenten bekommen bei uns Alternativen zu konventionellem Massenkonsum und zum Umgang mit Ressourcen aufgezeigt. Wir informieren und klären Menschen über die Auswirkungen und Fehlentwicklungen der Textilwirtschaft auf, aber auch des globalen Wirtschaftens allgemein. Wir möchten mit unserem Engagement die Menschen zum Umdenken beim Kleiderkonsum bewegen und alternative Wege wie Upcycling und Tauschen aufzeigen, um die Textilwirtschaft nachhaltig zu verändern. Für eine innovative, gemeinwohlorienterite Kreislaufwirtschaft – das Modell für die Zukunft.
Kontakt:
Sudermanplatz 1
50670 Köln
0221-423 146 93
www.iglu-gug.org
info@iglu-gug.org
instagram.com/iglu_gug
Ein Projekt der IGLU gUG
Wir sammeln alte, getragene Jeans zum Recyceln, aus denen wieder neue Kleidung hergestellt wird. Ziel ist, auf das Thema Ressourcenver-(sch)wendung und Textilmüll aufmerksam zu machen und Kreislaufwirtschaft für Bürger*innen erlebbar zu machen. Der Denimstoff eignet sich aufgrund des hohen Baumwollanteils sehr gut für das Textilrecycling. Mindestens 95 Prozent Baumwolle sollte darin enthalten sein, damit das aussortierte Kleidungsstück zu einem neuen Garn aufbereitet werden kann. Wir möchten mit dieser Initiative einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Kontakt:
www.jeans-recycling.org
jeans@iglu-gug.org
IGLU gUG
Drehscheibe für Nachhaltigen Konsum
Sudermanplatz 1
50670 Köln
0221-423 146 93
www.iglu-gug.org
info@iglu-gug.org
instagram.com/iglu_gug






